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Essen auf Rädern in der Landeshauptstadt

In der anspruchsvollen Zeit der Corona Pandemie erwies sich das Angebot von Essen auf Rädern als wertvolle Unterstützung für Bregenzer SeniorInnen.
Aufgrund der sich zuspitzenden Situation musste die öffentliche Caféteria des Sozialzentrums Mariahilf  quasi von einem Tag auf den anderen geschlossen werden, dafür wurde der "Rollende Essenstisch", Essen auf Rädern,  verstärkt angeboten. 

 

Während vor der Pandemie etwa 100 Essen pro Tag ausgeliefert wurden, waren es in der Corona Zeit fast doppelt soviele.
„Wie bei vielen Sozialdiensten ist auch die Nachfrage beim Rollenden Essenstisch – eine der wichtigsten Einrichtungen im Sozialsystem der Stadt – während der Corona-Phase sehr stark angestiegen. Die Stadt hatte vorsorglich Backup-Teams eingerichtet, um die erhöhte Nachfrage bedienen zu können, daher kam es zu keiner Beeinträchtigung. In der Stadtratssitzung am 19. Mai wurde außerdem der Ankauf eines neuen Lieferfahrzeuges beschlossen“ so der Bürgermeister der Landeshauptstadt Bregenz, DI Markus Linhart.

 

Für das Küchenteam im Sozialzentrum Mariahhilf bedeutete dies nicht nur mehr Aufwand, beispielsweise mussten entsprechend viele Transportboxen organisiert werden, sondern auch ein völlig neues Arbeitsumfeld: Maskenpflicht, interne und externe Teamtrennungen, permanente Symptomchecks, strenge Abstandsregeln sowie strikte Begegnungsverbote prägten nun den Arbeitsalltag in der Großküche.
Küchenleiterin Bernadette Hartmann freute sich besonders über die schönen Entwicklungen in der anspruchsvollen Zeit: „Die Teams sind in der Coronazeit noch mehr zusammengewachsen. Der Umgang untereinander wurde bewusster und respektvoller.“


Elisabeth Mathis, Stadträtin für SeniorInnen, honorierte ebenfalls die besonderen Leistungen: „Gerade in dieser herausfordernden Zeit haben Frau Hartmann und ihr Küchenteam im Sozialzentrum Mariahilf wirklich Großartiges geleistet, um die erhöhte Nachfrage beim Rollenden Essenstisch bedienen zu können. Trotz kurzfristiger Verdoppelung der Küchenleistung konnten die Mitbürgerinnen und Mitbürger durchgehend mit hochwertigen Menüs versorgt werden.“

 

Seit Anfang Juni ist die Caféteria wieder für die Öffentlichkeit geöffnet, selbstverständlich mit entsprechenden Sicherheitsauflagen. Viele Stammgäste haben sehnlichst darauf gewartet und sind froh, sich nun wieder – wenn auch mit Abstand – begegnen zu können.