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Kunst als Therapie

Fröhliche Runde in der Wohnküche der gerontopsychiatrischen Tagesbetreuung Brändlepark am Tag der Offenen Tür. In der Mitte stehend: Astrid Voraberger, Verantwortliche für die Tagesbetreuung Brändlepark und Pflegedienstleiterin im nahegelegenen Seniorenheim Tschermakgarten.

Gruppenfoto vor der Wohnanlage Brändlepark (v.l.n.r.): Astrid Voraberger, Verantwortliche für die Tagesbetreuung Brändlepark, Klaus Müller, Geschäftsführer der Liebenau Österreich gemeinnützige GmbH, Willi Hagleitner, Vorstandsmitglied Krankenpflegeverein, Bürgermeister Markus Linhart, Stadträtin Elisabeth Mathis, Landesrat Dr. Christian Bernhard, Stadträtin Dr. Annette Fritsch und Markus Schrott, Gesamtleiter der Bregenzer Einrichtungen der Stiftung Liebenau.

Im Gespräch über gerontopsychiatrische Tagesbetreuungen(v.r.n.l.): Klaus Müller, Geschäftsführer der Liebenau Österreich gemeinnützige GmbH, Dr. Peter Girardi, geschäftsführender Gesellschafter des SMO Bregenz – Zentrum für Neurologische Rehabilitation, und Landesrat Dr. Christian Bernhard.

Stadträtin Elisabeth Mathis (links) und Bürgermeister Markus Linhart (2.v.l.) auf der Eröffnungsfeier der gerontopsychiatrischen Tagesbetreuung Brändlepark.

Jeden Mittwoch Nachmittag treffen sich Bewohner des Gmundener Hauses St. Josef in der hauseigenen Kunstwerkstatt, um unter Anleitung der Kunsttherapeutin Christina Plasser kreativ zu werkeln, gestalten und zu experimentieren.

 

"Aktuell arbeiten wir mit Ton", berichtet Christina Plasser aus dem kreativen Raum, "denn der Einsatz von Ton bietet sich auf unterschiedlichen Ebenen an: Auch ungeübte oder schwache Hände können diesem nachgiebigen Material leicht eine Form geben. Ton ist flexibel und wandelbar. Er lässt dem Gestalter viel Spielraum und regt zum Experimentieren an. Durch seine haptischen Eigenschaften ermöglicht Ton intensive Sinneswahrnehmungen. Unterschiedliche Gefühle, Assoziationen, Wünsche, Gedanken, Erinnerungen aber auch bestimmte Körperempfindungen können ausgelöst werden. Je nach Befindlichkeit kann man Ton kneten, schlagen, auseinanderreißen oder mit weichen, streichenden Bewegungen formen. Der Umgang mit Ton kann eine sehr zentrierende Wirkung haben. Beim Gestalten mit Ton wird die manuelle Geschicklichkeit und Bewegungsfreiheit erhalten oder wiederentwickelt - so beispielsweise bei der Mitbenutzung einer nach einem Schlaganfall gelähmten Hand."